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Momo und die Ausbeutungskultur

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Online-Zertifikat zu Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Transformation der Welt bis 2030 - mit der globalen Erd-Charta Ethik als Basis

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Gute Nachbarschaft in einer sich verändernden Welt

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Erd-Charta Blog

Eine neue Staastsschuldenkrise kommt und wie die Bundesregierung dazu beiträgt.

Venro - Webinar am 13. Dezember 2017
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Afghanistan ist nicht sicher

Protest-Aktion von PRO ASYL
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Hambacher Forst

RWE nutzt politisches Machtvakuum aus
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Lebendigkeit

Eine philosophisch-politische Annäherung im Haus am Schühberg bei Hamburg am 4. November 2017
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Klima schützen - Kohle stoppen

Demonstration zur Weltklimakonferenz am 4.11.2017 in Bonn
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Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der Rio + 20 Konferenz

  • Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) soll durch eine universelle Mitgliedschaft und verbesserte Finanzierung gestärkt werden.
  • Die zahnlose UN Kommission für Nachhaltige Entwicklung wird durch ein höherrangiges UN Nachhaltigkeitsforum ersetzt. Die UN Generalversammlung wurde beauftragt, das Format und die organisatorischen Details dieses Forum binnen eines Jahres auszuarbeiten.
  • Es wurde beschlossen, universell gültige Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zu formulieren, über deren Implementierung die Staaten umfassend Rechenschaft ablegen sollen. Diese Ziele sollen ein weites Spektrum ökologischer und sozialer Themen umfassen und in einem breiten Dialog bis zum Ende des Jahres 2014 ausgearbeitet werden, um dann die Millenniums-Entwicklungsziele, die im Jahr 2015 auslaufen, zu ersetzen.
  • Es wurde anerkannt, dass es notwendig ist, über das Bruttosozialprodukt hinausgehende Indikatoren für die Bemessung von Wohlstand und Fortschritt zu entwickeln. Die UN Statistikkommission wurde beauftragt, ein entsprechendes Arbeitsprogramm aufzulegen.
  • Es wird festgestellt, dass es „61. nach wie vor von grundlegender Wichtigkeit ist, dringende Maßnahmen gegen nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster zu ergreifen“, sowie „224: Wir sind uns dessen bewusst, dass die Gesellschaften ihre Konsum- und Produktionsmuster unbedingt ändern müssen, wenn weltweit eine nachhaltige Entwicklung herbeigeführt werden soll.“ Dann wird ein unverbindlicher, d.h. auf Freiwilligkeit basierender „Zehnjahresrahmen für Programme zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern“ angenommen, der es jedoch den einzelnen Staaten überlässt, ob und wie sie zu diesem Thema tätig werden möchten.  Das UNEP wird ermächtigt, den Zehnjahresplan zu koordinieren und verschiedene Initiativen auf diesem Gebiet international zu vernetzen.
  • Der UN Generalsekretär wird beauftragt, binnen eines Jahres einen Bericht über das Thema der Generationengerechtigkeit vorzulegen. Es ist zu erwarten, dass darin auch die vom Weltzukunftsrat geforderten „Ombudsleute für zukünftige Generationen“ behandelt werden. Wie das Bundesumweltministerium mitteilte, hat UN Generalsekretät Ban Ki-moon am Ende der Rio + 20 Konferenz seine Absicht bekündet, einen speziellen Beauftragen für zukünftige Generationen ernennen zu wollen.

  • Die Generalversammlung wird beauftragt, zusammen mit anderen maßgeblichen Akteuren eine umfassende Finanzierungsstrategie für Nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten, bei der es unter anderem um die Finanzierung von sauberer und sicherer Technologie für Entwicklungsländer gehen soll.

 

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