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Hambacher Forst

RWE nutzt politisches Machtvakuum aus

Auf Antrag des Landesverbands Nordrhein-Westfalen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster am 28. November 2017 einen Rodungsstopp im Hambacher Wald verfügt.
Quelle: Newsletter Klimaallianz vom 29. November 2017

Presseerklärung der Klimaallianz vom 22. November 2017

Der Energiekonzern RWE kann ab heute damit beginnen, das letzte verbliebene Teilstück des Waldes am Tagebau Hambach zu roden. Am Dienstag hatte das Verwaltungsgericht Köln eine Klage des BUND NRW gegen die Fortführung des Braunkohletagebaus Hambach abgewiesen. Dazu erklärt Klima-Allianz Deutschland:
Wir fordern den Energiekonzern RWE auf, die Rodungssaison 2017/2018 im Hambacher Wald auszusetzen. Der Erhalt des Hambacher Waldes ist ein Symbol dafür, dass Deutschland das Pariser Klimaabkommen ernst nimmt. Gerade im Rheinischen Braunkohlerevier wird sich zeigen, ob die zukünftige deutsche Bundesregierung gewillt ist, den Klimawandel auf deutlich unter 2°C zu begrenzen. Zum Erreichen des deutschen Klimaziels 2020 muss die älteste und dreckigste Hälfte der Kohlekraftwerke in Deutschland in den nächsten Jahren abgeschaltet werden [1]. Die Braunkohleblöcke des vom Tagebau Hambach versorgten Kraftwerks Niederaußem gehören zu den dreckigsten Kraftwerken in Europa [2]. Bei einer zusätzlichen Abschaltung von Kohlekraftwerksblöcken stehen sie weit oben auf der Abschaltliste. Die aktuell geplanten Abbaugrenzen im Tagebau Hambach wären damit hinfällig. Dies verdeutlicht die Sinnlosigkeit dieser unumkehrbaren Zerstörung.
RWE ignoriert das Pariser Klimaabkommen und will Fakten schaffen vor einer Entscheidung einer zukünftigen Bundesregierung über einen möglichen  Kohleausstieg. Der Kohleausstieg steht im Zentrum der politischen Debatte in Deutschland und es liegt an der zukünftigen Bundesregierung zu entscheiden welche Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Alle demokratischen Parteien haben sich zur Einhaltung des Klimaziels 2020 bekannt, welches von einer schwarz-gelben Bundesregierung beschlossen wurde.
Aus Respekt vor demokratischen Entscheidungsprozessen sollte RWE keinen weiteren Baum im Hambacher Wald fällen, bevor eine neue Regierung Klarheit über einen Kohleausstieg gebracht hat.
Die unterzeichnenden Organisationen fordern die politisch Verantwortlichen sowie RWE auf, die Bildung einer neuen Bundesregierung abzuwarten und die unmittelbar bevorstehenden Rodungen im Hambacher Wald nicht mit aller Gewalt vorzunehmen.“

[1] Das Klimaschutz-Sofortprogramm
[2] CAN Europe: Europe’s Dark Cloud

Kontakt für Rückfragen:
Klima-Allianz Deutschland: Antje Grothus, Koordinatorin Kohlepolitik NRW, Klima-Allianz Deutschland
Tel: 0172/921 6643, Email: antje.grothus@klima-allianz.de

Die Ökumenische Intitatiative Eine Welt / Erd-Charta Koordination Deutsch ist Mitglieder der Klima-Allianz

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