Von der Mobilität zur Bewegung

initiativ 149 im Juli 2017 erschienen
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Mobilität: gestern - heute - für die Zukunft

Tag der Sollingbahn am 20. August 2017 in Hardegsen
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"etwas (er)schaffen"

Echt-Zeit auf dem Sonnenhof bei Halle vom 1. - 3. September 2017
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Prolog: Wie alles zusammenhängt

Theaterworkshop der Reihe "Die Zukunft wird verspielt..." am 06.-08. Oktober 2017
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I. Akt: Erst fühlen, dann handeln

Theaterworkshop der Reihe "Die Zukunft wird verspielt..." vom 24. bis 26. November 2017
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Auf der Suche nach der Tiefe und Weite der großen Transformation

Jahreswendetreffen vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 auf Burg Bodenstein
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Erd-Charta Blog

Gewaltfreier Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus

15. bis 17. September 2017 in Warburg-Germete
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Rote Linie gegen Kohle

Menschenkette am 26. August 2017 am Tagebau Hambach bei Köln
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Afghanistan ist nicht sicher

Protest-Aktion von PRO ASYL
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Keine Castortransporte auf dem Neckar

Tag X vermutlich ab 26. Juni 2017
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Anti-AKW-Menschenkette

25. Juni von Tihange nach Aachen
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II. Ökologische Ganzheit

5. Die Ganzheit der Ökosysteme der Erde schützen und wiederherstellen, vor allem die biologische Vielfalt und die natürlichen Prozesse, die das Leben erhalten.

a. Auf allen Ebenen Pläne und regeln für eine nachhaltige Entwicklung annehmen, damit Schutz und Wiederherstellung der Umwelt integraler Bestandteil aller Entwicklungsinitiativen werden.

b. Den Bestand und die Neueinrichtung von Naturschutzgebieten und Biosphären-Reservaten fördern, auch von Wildnisgebieten und geschützten Ozeanen, um die Lebensgrundlagen der Erde zu schützen, biologische Vielfalt zu erhalten und unser Naturerbe zu bewahren.

c. Die Erholung gefährdeter Artenbestände und Ökosysteme fördern.

d. Standortfremde oder genetisch manipulierte Organismen kontrollieren und entfernen, wenn sie einheimischen Arten oder der Umwelt schaden; die Ansiedlung derartiger schädlicher Organismen verhindern.

e. Erneuerbare Ressourcen wie Wasser, Boden, Wald, Lebewesen der Meere so sorgsam nutzen, dass die Erneuerungsraten nicht überschritten werden und die ökologischen Systeme stabil bleiben.

f. Nicht erneuerbare Ressourcen wie Mineralien und fossile Brennstoffe so fördern und verbrauchen, dass sie nur langsam erschöpft werden und dabei keine ernsthaften Umweltschäden entstehen.

6. Schäden vermeiden, bevor sie entstehen, ist die beste Umweltschutzpolitik. Bei begrenztem Wissen gilt es, das Vorsorgeprinzip anzuwenden.

a. Aktiv werden, um die Möglichkeit schwerer oder gar irreversibler Umweltschäden zu verhindern, auch wo wissenschaftliche Kenntnisse fehlen oder keine abschließende Risikoanalyse zulassen.

b. Die Beweislast denen auferlegen, die behaupten, ein beabsichtigter Eingriff verursache keine signifikanten Schäden. Die Verursacher von Umweltschäden sind als Verantwortliche haftbar zu machen.

c. Sicherstellen, dass vor allen Entscheidungen die kumulativen, langfristigen, indirekten, weiträumigen und globalen Folgen menschlichen Handelns gründlich erwogen werden.

d. Jede Art von Umweltverschmutzung verhindern und keine Anreicherung von radioaktiven, giftigen oder anderen gefährlichen Stoffen hinnehmen.

e. Alle militärischen Aktivitäten, die die Umwelt schädigen, vermeiden.

7. Produktion, Konsum und Reproduktion so gestalten, dass sie die Erneuerungskräfte der Erde, die Menschenrechte und das Gemeinwohl sichern.

a. Bei Produktion und Konsum Materialverbrauch reduzieren, Mehrwegsysteme und Recycling bevorzugen und sicherstellen, dass Restabfälle vom ökologischen System unbeschadet aufgenommen werden können.

b. Energie sparsam und effizient nutzen und sich zunehmend auf erneuerbare Energiequellen wie Sonne und Wind stützen.

c. Die Entwicklung, Anwendung und gerechte globale Verbreitung umweltschonender Techniken fördern.

d. Die vollen ökologischen und sozialen Kosten von Gütern und Dienstleistungen in den Verkaufspreis einbeziehen. Den Verbrauchern dadurch ermöglichen, die Produkte mit den höchsten ökologischen und sozialen Standards zu erkennen.

e. Allen Menschen Zugang zu einem Gesundheitswesen sichern, das gesunde und verantwortliche Fortpflanzung fördert.

f. Einen Lebensstil praktizieren, der die Lebensqualität und materielle Suffizienz in einer begrenzten Welt betont.

8. Das Studium ökologischer Nachhaltigkeit vorantreiben und den offenen Austausch der erworbenen Erkenntnisse und deren weltweite Anwendung fördern.

a. Die internationale wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit zu nachhaltiger Entwicklung unterstützen und dabei die Bedürfnisse der Entwicklungsländer besonders berücksichtigen.

b. Das überlieferte Wissen und die spirituelle Weisheit aller Kulturen, die zu Umweltschutz und menschlichem Wohlergehen beitragen, anerkennen und bewahren.

c. Sicherstellen, dass alle Informationen, die wesentlich und wichtig für die menschliche Gesundheit und den Umweltschutz sind, öffentlich verfügbar bleiben, auch die genetischen Informationen.



Die Erd-Charta in Kapiteln:

Präambel
I. Achtung vor dem Leben
II. Ökologische Ganzheit
III. Soziale Gerechtigkeit
IV. Demokratie und Frieden
Der Weg der vor uns liegt
Download: PDF-Datei

 

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