Globale Sicherheit neu denken

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Frühjahrstagung 2020 "Globale Sicherheit neu denken"

Wegen Corona-Pandemie vorraussichtlich auf 4. bis 6. Dezember verschoben

„Wir müssen neue Mittel und Wege finden, um für Frieden und Gerechtigkeit überall in der Welt einzutreten.“ (Martin Luther King)

Neuer vorraussichtlicher Termin: 4. bis 6. Dezember 2020

>> Hier geht es zum Flyer mit Programm als PDF zum Herunterladen und Teilen

Perspektiven für eine Sicherheitspolitik der Zukunft

Die aktuelle globale wie innergesellschaftliche Situation ist durch vielfache Krisen geprägt: Kriege, Terror, Klimawandel, Flucht und Migration, weltweite Ungerechtigkeit, Spaltungen in unserem Land etc. Mehr denn je gilt: „Wir leben in unsicheren Zeiten“ und immer klarer zeigt sich, dass bisherige, v.a. auf militärische Mittel gegründete Ansätze in der Sicherheitspolitik nicht zum Ziel führen. Die weltweiten Zusammenhänge verlangen nach einer zivilen Sicherheitspolitik, für die es Veränderungen hin zu einer nachhaltigen Entwicklung braucht.

Die Evangelische Landeskirche in Baden hat 2018 ein Szenario „Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“ veröffentlicht, das Alternativen und hierfür notwendige Richtungswechsel in zentralen Bereichen aufzeigt.

Dies führt u.a. zu folgenden Fragen: Welche Rolle spielen ökologische, soziale und wirtschaftlich gerechte Außenbeziehungen? Welche politischen Spielräume existieren jenseits des militärischen Sicherheitsdenkens? Welche Wege gibt es, Konflikte gewaltfrei zu bearbeiten? Wie erfolgreich sind gewaltfreie Interventionen? Was hat das alles mit mir und uns zu tun?

Am Freitagabend werden unsere Gastreferent*innen aus unterschiedlichen Perspektiven in die verschiedenen Themen einführen, die dann am Samstag in Workshops vertieft werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir Ralf Becker als Referenten gewinnen konnten. Er ist Mitinitiator und Projektkoordinator für das Szenario „Sicherheit neu denken“, Evangelische Landeskirche in Baden. Anhand von Beispielen aus dem globalen Süden werden die beiden EIRENE-Mitarbeiterinnen Augusta Muhimpundu und Kathleen Roth „Gewaltfreiheit in der Praxis“ vorstellen.

Termin

Vorraussichtlich: Freitag 4. Dezember 2020, 19:30 Uhr, bis Sonntag, 6. Dezember 2020, 9 Uhr

Veranstaltungsorte

Freitagabend in Warburg, Beginn 19:30 Uhr.
Fortsetzung der Tagung am Samstag ab 9 Uhr in der Zukunftswerkstatt Ökumene, Warburg-Germete.
Sonntag Mitgliederversammlung der ÖIEW in der Zukunftwerkstatt Ökumene, Warburg-Germete.

 Tagungskosten

Der Teilnahmebetrag für das gesamte Wochenende inkl. Unterkunft und vegetarisch-regionaler Ernährung beträgt:
85 bis 160 Euro nach Selbsteinschätzung (45,00 € ermäßigt für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende etc.)
Freie Teilnahme für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren. Kinderbetreuung ist nach Voranmeldung möglich.

Bettwäsche bitte – wenn möglich – selbst mitbringen. Für 5,00 € können Sie diese jedoch auch ausleihen.
Für einen kleinen „Markt der Möglichkeiten“ kann Literatur und Informationsmaterial mitgebracht werden.

Anmeldung

Anmeldeschluss: 15. November 2020
Anmeldung über unser Online-Formular

oder telefonisch: 05694 14 17 (Ökumenische Initiative Eine Welt e.V.)

Flyer mit Programm als PDF zum Herunterladen und Teilen

Nachfragen beantwortet Annika Thalheimer, Projekt- und Bildungsreferentin der
Ökumenische Initiative Eine Welt e.V. / Erd-Charta Koordinierungsstelle in Deutschland:
annika.thalheimer@oeiew.de oder 05694-1417.

Die Veranstaltung wird gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ, aus Mitteln des Landes Hessen, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst und der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Paderborn.

                            

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