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Erd-Charta Blog

 

Januar 2013

Die bunte Welt des Sharens - Kaufst du noch oder teilst du schon?

Ein Auto steht im Schnitt 23 Stunden des Tages ungenutzt herum, ein Rasenmäher geht an die 23,9. „Braucht man einen, kauft man einen“ suggeriert seit jeher nicht nur die Werbung. Dabei wollen wir   gar nicht unbedingt den Rasenmäher um des Rasenmähers Willen, oder das Auto nicht um des Autos Willen. Sondern um mit ersterem den Rasen zu mähen und mit letzterem von einem Ort zum anderen zu kommen.

 


Ein Bikeshare Bahnhof

Diese Idee begründet das Carsharing, das heute viele Formen hat: Unternehmen oder auch Privatleute (z.B. www.tamyca.de) bieten einander Autos für die gemeinschaftliche Nutzung an. Anderswo schließen sich Fahrgemeinschaften zusammen, finden sich Mitfahrgelegenheiten. Das ist in den meisten Fällen günstiger, es ist praktischer, unbeschwerter und obendrein geselliger. Auch die Umwelt freut sich, jedes Auto weniger pro Bürgerkopf spart Ressourcen. Die sportliche Alternative Bikesharing, das gleiche mit Fahrrädern, ist noch grüner.

Tauschring

 

Nicht mehr das Produkt selbst steht heute im Vordergrund, sondern sein Nutzen. Wie auf der  Internetplattform Netcycler (www.netcycler.de). Dort bieten Nutzer Alltagsgegenstände an, die sie nicht mehr benötigen und geben dazu an, was sie im Gegenzug brauchen. Man tauscht Ding gegen Ding, und wenn es nicht gleich passt, dann dank spezieller Software über mehrere Ecken: Bis zu fünf Nutzer geben Gegenstände weiter, sodass am Ende zu jedem Wunsch ein Angebot passt.

 


„Share“-Alltag auf Facebook

Das „Sharen“ (dt. Teilen) von elektronischen Informationen und Inhalten ist mit Facebook, Twitter und Co. für eine ganze Generation zur Selbstverständlichkeit geworden. Und der Schritt auf die materielle Ebene lässt nicht auf sich warten. Das besondere Vernetzungspotential des Internets belebt so die uralte Idee des Teilens und Tauschens neu. So vielfältig unsere Bedürfnisse heute sind, so riesig ist auch die Reichweite über die wir sie kommunizieren können, um sie mit denen anderer Menschen abzustimmen und zu befriedigen.
Auf dieser unkomplizierten Vernetzung baut auch Foodsharing (www.foodsharing.de) auf: Nahrungsmittel, die im einen Haushalt zu viel sind, werden aufgelistet und können einfach abgeholt werden: Sie landen nicht im Müll, der Abnehmer spart sich den Einkauf, und der Austausch hat eine viel persönlichere Ebene als die meisten Supermarktbesuche.


Auch so kann man teilen...

Der Siegeszug des gemeinschaftlichen Nutzens macht auch vor dem eigenen Schlafzimmer nicht halt: Davon zeugen Couchsurfing (www.couchsurfing.org) und spontane private Zimmervermietung (z.B. www.9flats.com/de). Außerhalb der vier Wände werden indes Gemeinschaftsgärten geteilt und zusammen betrieben.
Auch wer gibt freut sich: Den Moment, in dem sich andere für etwas bedanken, das man ansonsten weggeworfen hätte, beschreiben Verhaltensforscher als das „warme innere Leuchten“, das sich auch nach selbstlosen Taten einstellt.
(Mir selbst ist diese schöne Erfahrung noch von meiner ersten Erd-Charta Kleidertauschparty in Erinnerung: Dort sah ich nachher ganz glücklich jemanden in meinem aussortierten Pullover seines Weges ziehen :-)

* * *

Teilst, tauschst, „sharest“ du ? Auf welchen Ebenen, auf welchen (noch) nicht?
Welche Aspekte sprechen dich beim Tauschen und gemeinschaftlichen Nutzen an? Welche eher nicht, was siehst du kritisch?
Kennst du in deiner Umgebung Netzwerke, die die gemeinschaftliche Nutzung und den Austausch von Mobilität, Gegenständen, Lebensmitteln, Dienstleistungen, Wohnraum oder anderem fördern?
Was würdest du selbst gerne teilen, tauschen und zusammen gebrauchen? Auf welchen Wegen?

 Bildquellen

1. http://baltidome.files.wordpress.com/2010/10/bike_share.jpg
2. http://www.faktorn.de/wp-content/uploads/2012/01/Netcycler_1.jpg
3. http://ijustdid.org/wp-content/uploads/2012/11/Facebook-Share-Button-for-Mobile.jpg
4. http://www.lilligreen.de/wp-content/uploads/2011/03/v317428_958_600_450-1.jpg

 

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