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Erd-Charta Blog

 

Heilend umgehen mit der Erde und mit uns selbst…

Jahres(w)endtagung auf Burg Bodenstein vom 28. Dezember 2016 bis 1. Januar 2017

…und dabei Gesellschaft und Weltgemeinschaft mitgestalten

So war es:

Der beste Weg der „Heilung“ – für die Erde und für uns selbst - ist die Prävention. Hier sind wir aufgerufen, uns weiterhin gegen Klimawandel, Flächenverbrauch, Ressourcenübernutzung, schädliche Chemikalien, Diskriminierung … einzusetzen – oder mit den Worten der Erd-Charta für ökologische Integrität, wirtschaftliche Gerechtigkeit, Frieden, Gewaltfreiheit und Demokratie.

Gewalttätige Ereignisse, denen wir hilflos ausgesetzt sind und gegen die wir uns weder wehren noch vor ihnen fliehen können, verletzen uns (und die Erde) tief. Wir reden dann von einem Trauma.

Unsere erste Aufgabe ist dann, diese sowohl auf der persönlichen Ebene, als auch auf der sozialen/gesellschaftlichen/überpersönlichen Ebene achtsam  zu integrieren.

Da es in der Großen Transformation weiterhin zu  potentiell traumatisierenden Situationen kommen wird, lohnt es sich zugleich, unser „seelisch-geistig-körperlich-spirituelles Immunsystem“ zu stärken. Dabei sind emotionale Unterstützung und Sinnhaftigkeit / „Kohärenz“  unseres Handelns die Schlüssel. Auch der psychohygienische Notfallkoffer nach Jörg Fengler (siehe unten) kann uns helfen.

Wenn Menschen ein Trauma zugefügt wird, reagieren sie mit

  • Übererregbarkeit / Dauerstress
  • Vermeidungsreaktionen /Flucht und Rückzug
  • Intrusion / Wiedererleben und Re-Inszenierung

Menschen brauchen dann einen sicheren Ort und Menschen, die ihre Würde und Selbstverantwortung respektieren. Heilung braucht mindestens die Zeit einer Schwangerschaft bzw. eines Trauerprozesses. Treten die Symptome nach Monaten unverändert immer noch auf, ist professionelle Begleitung sinnvoll.

Psychohygienischer Notfallkoffer nach Jörg Fengler

  1. ruhig atmen
  2. Achtsamkeit auf den Körper
  3. Mäßigkeit der Ernährung
  4. Harmonie in der Bewegung
  5. Konzentration auf das, was ich gerade tue
  6. Klarheit der Gedanken
  7. Augenmaß in den Zielen
  8. Besonnene Sprache
  9. Umsicht im Handeln
  10. Bejahung des Tuns
  11. Konstruktive Beziehungen
  12. Güte – Liebe – Dankbarkeit

Unser großer Dank gilt Barbara Ruthardt-Horneber für ihren besonnenen Einblick in dieses sensible Thema.

Eine ganz andere Art des Umgangs mit dem Thema „Heilend umgehen mit der Erde“ bot Gabriele Fastus, die die Chance bot die eigene Welt gestalterisch darzustellen und mit den Welten anderer harmonisch zusammen zu fügen. 

Das Begleitprogramm mit Meditation, Abendandacht, gutem Essen rahmte alles Nachdenken ein. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Mittagspause zu Spaziergängen im Ohmgebirge und der Umgebung genutzt - nur der Schnee kam eine Nacht zu spät.

Beim bunten Silvesterabend zog Carsten Albrecht folgendes Resümee:

Eine feste Burg ist Bodenstein

Ein‘ feste Burg ist Bodenstein,
ein Zuflucht an Silvester.
Wenn’s knallt und kracht landaus, landein,
singen wir hier umso fester.
Wisst ihr wo sie steht?
Und wo der Wind weht?
Im Thüringer Land
fühl’n wir uns nicht verbannt.
Gar wohl tut’s uns gefallen.

Und wenn die Welt voll Böller wär‘,
und lauter groß Probleme,
so frusten wir uns nicht so sehr,
tun was für Leib und Seele.
Auf Burg Bodenstein
sind wir nicht allein.
Wir machen uns Mut.
Das tut allen gut.
Das neue kann beginnen.

Wir wünschen euch ein frohes Jahr,
voll Hoffnung und voll Frieden.
Viel besser als das alte war,
das uns so war beschieden.
Schreck, Krieg und Unsinn;
was groß war und schlimm,
lass fahren dahin.
Sie haben kein Gewinn.
Die Liebe muss uns bleiben.

 Enladung:

Für die Erde arbeiten, ohne verrückt zu werden nennt Joanna Macy, eine der BegründerInnen der Tiefenökologie, das Thema, das wir uns in der nächsten Silvesterfreizeit der ÖIEW näher ansehen wollen. Verschiedene Verknüpfungen haben mit diesem großen Lebens- und Weltthema zu tun: Trauma-Integration, Stressforschung und Selbstfürsorge im Horizont der großen gesellschaftlichen und weltweiten Transformation. Hiermit werden wir uns – neben einem gewohnt vielfältigen Feiern und Gestalten des Jahreswechsels auf der Burg – beschäftigen.
Wir laden Sie und euch ein die letzten Tage des Jahres mit netten Menschen, einem tollen Silvesterfest und glücklich betreuten Kindern in stimmungsvollem Ambiente auf Burg Bodenstein im Ohmgebirge in Thüringen zu verbringen.
Barbara Ruthardt-Horneber hat nach langjähriger klinisch-traumatherapeutischer Tätigkeit durch Einsätze in Konflikt- und Nachkonflikt-Regionen in Haiti, Kongo, Sierra Leone und Liberia Erfahrungen mit Trauma-Integration in der Friedensarbeit gesammelt. Sie und eventuell eine weitere Referentin wird uns zu diesen Themen und Aspekten von Heilung im persönlichen und globalen Kontext begleiten. Neben dem obigen werden auch Erkenntnisse aus Hirn- und Herzforschung eine Rolle spielen. Zentral dabei wird sein, dass wir uns diesen Themen nicht nur theoretisch, sondern auch durch praktische Übungen nähern.

Kreativprogramm und Fest:

Genauso wichtig wie das Thema ist die unvergleichliche Atmosphäre der Burganlage und ihre Umgebung mit alten Buchenwäldern, das gemeinsame  Tanzen und – nach Möglichkeit – Singen und Musizieren,  Gottesdienste und Spiritualität und nicht zuletzt die Gespräche im Kreis von Gleichgesinnten. Einen Höhepunkt bildet der gemeinsam im Burgsaal gestaltete Silvesterabend: Genuss für Leib und Seele – leckeres Buffet, gemeinsames Feiern und die Stille der Burgkapelle, Anstoßen im Burghof unter Sternenhimmel und Tanz ins Neue Jahr.
Das ÖIEW-Treffen ist Teil der Silvester-Burgfreizeit für Einzelne und Familien mit Kindern. Für letztere bietet die Burg je nach Altersstufe eine Betreuung mit eigenem Programm an.

Anreise: 28. Dezember 2016, 14:45 - 16:00 Uhr
Termin: 28. Dezember 2016,16;00 Uhr - 1. Januar 2017, 14:00 Uhr
Ort: Burg Bodenstein, Burgstr. 1, 37339 Bodenstein
Kosten: Erwachsene 210,- € (inkl. Vollpension), für Kinder je nach Alter deutlich weniger
Anmeldung: über die Homeppage bei der Geschäftsstelle
Da nur eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung steht, empfiehlt es sich, sich möglichst rasch anzumelden.
Anmeldeschluss: 30. September 2016

Fotos: Ulrike Berghahn

 

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