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Bericht über die Jahrestagung 2013

vom 19. - 21.4.2013 mit Rabbi Awraham Soetendorp in Warburg-Germete.

Mit einem bewegenden Vortrag über seine Arbeit als Erd-Charta-Kommissionär eröffnete Rabbi Awraham Soetendorp die diesjährige Jahrestagung der Ökumenischen Initiative Eine Welt (ÖIEW) in der Zukunftswerkstatt in Germete. Unter dem Motto "Tätig werden - interreligiös, interkulturell, grenzen-los kreativ - für eine bessere Welt" wurden die Teilnehmenden - motiviert durch Rabbi  Soetendorps Vortrag zu globalem und lokalen Engagement - am Samstag in sechs verschiedenen Workshop-Gruppen tätig. Neben vier vierschiedenen Guppen zum Austausch von Strategien, Erfahrungen und Ideen zu interkultureller Zusammenarbeit zu den Themen Nachhaltigkeit, Frieden und Gerechtigkeit auf globaler sowie lokaler Ebene, wurden jeweils ein Kunst- und ein Theaterworkshop angeboten. Einige Impressionen dieser "Kreativ-Workshops" finden sie hier.

Einen ausführlichen Artikel über die Jahrestagung verfasst von Annedore Wilmes und erschienen in der Neuen Westfälischen am 27. April 2013 (Nr. 98) finden sie hier.

Weitere Berichte finden Sie im Blog und auf der Website der ÖIEW.

Ankündigung

Unter dem Motto "Tätig werden - interreligiös, interkulturell, grenzen-los kreativ - für eine bessere Welt findet die Jahrestagung 2013  vom 19. bis 21. April in Warburg-Germete statt.

Inuit müssen Fleisch essen, wenn sie in ihrer traditionellen Umgebung überleben wollen – und halten dies für normal. Buddhistische Religionen sprechen sich für die vegetarische Lebensweise aus, und halten dies für die Norm. Während des Entstehungsprozesses der Erd-Charta saßen Vertreter solch verschiedener Kulturen und weltanschaulicher Richtungen an einem Tisch und stritten über die „richtige“ Weltsicht. Und einigten sich. Auf einen Konsens, der in seiner Tragfähigkeit und in seiner Visionen-ermöglichenden Wirklichkeit mehr als ein Kompromiss ist: die Erd-Charta.

Die Erd-Charta nimmt für sich in Anspruch, ein interkultureller und interreligiöser, ja ein über-weltanschaulicher Konsens zu sein und ethische Grundsätze zu bieten, auf die wir alle uns einigen können. Die eine Richtschnur geben können für ein Leben, das auch andere gut leben lässt – auf der Erde jetzt und als zukünftige Generation.

Interkulturell...

Dabei ist die Erd-Charta kein bloßes Papier, das von wenigen am grünen Tisch entworfen wurde. Dadurch, dass sich während des Entstehungsprozesses und in der Erd-Charta Initiative tatsächlich die unterschiedlichsten weltanschaulichen Richtungen streiten durften – und einigen konnten, bildet sie ein Potential, Handlungsideen geben zu können und Visionen zu ermöglichen - auch bei schwierigen Streitpunkten. Und durch die Begegnung mit anderer Kultur, mit kultureller Vielfalt überhaupt zu neuen Ideen zu kommen.

Interreligiös...

Haupt-Referent ist Rabbi Awraham Soetendorp aus Den Haag, der den zweiten Weltkrieg als verstecktes Kind überlebte, nach seiner Rabbinerausbildung jüdische Gemeinden in den Niederlanden wieder aufbaute und sich seit über 45 Jahren für die interreligiöse Zusammenarbeit zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Zusammen mit Wangari Maathai, Michail Gorbatschow und Maurice Strong war Rabbi Soetendorp als Erd-Charta Kommissionär an der Ausarbeitung der Erd-Charta beteiligt.

Wir wollen der Frage nachgehen, welchen Beitrag die Religionen und eine sozial und ökologisch engagierte Spiritualität zu dem tiefgreifenden Wandel unserer Gesellschaft leisten kann, der für den Aufbau einer zukunftsfähigen Welt nötig ist. Rabbi Soetendorp wird uns von seinen langjährigen Bemühungen um die Versöhnung von Juden und Muslimen im Nahen Osten berichten. Von der Jahrestagung erhoffen wir uns neue Impulse für das Erd-Charta Programm für Religion und Nachhaltigkeit, dass die Ökumenische Initiative Eine Welt zusammen mit dem von Rabbi Soetendorp gegründeten Jacob Soetendorp Institut für Humane Werte koordiniert.

Grenzen-los kreativ

Kulturen müssen nicht kämpfen, wenn sie sich begegnen. Im Gegenteil: andersherum betrachtet ist es ungeheuer gesund, hin und wieder das eigene umgrenzte Denken zu verlassen und sich mit anderen Sichtweisen zu konfrontieren. Das setzt Ideen frei und Kreativität in Gang.

Es gibt eine Kluft zwischen Wissen und Handeln, und diese Kluft ist auch und wesentlich eine kulturelle. Um den tiefgreifenden Wandel in unserem Denken und Bewusstsein zu starten, damit wir beginnen, achtsam mit den Ressourcen der Erde umzugehen, brauchen wir das Denken über Grenzen hinweg. Wir brauchen sprudelnde Quellen für Phantasie und kreative Lösungswege.

Ein wichtiger Bestandteil der Tagung wird es sein, selbst kreativ zu werden und mit Hand, Körper und allen Sinnen Neues auszuprobieren.

Tagungsort: Warburg-Germete bei Kassel


Hier finden Sie den Flyer zur Tagung.

 

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