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Online Certificate on Education for Sustainable Development

englischsprachiger Onlinekurs von Earth Chater International 15. Januar bis 24. Juni 2020

Auch im  Jahr 2020 lädt Erd-Charta International ein, am Online-Zertifikatsprogramms teilzunehmen. In der Fortbildung soll die Fähigkeit der Pädagogen gestärkt werden, Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Tiefe und Kreativität in jedes Bildungsumfeld zu integrieren.

Das Programm wird vom UNESCO-Lehrstuhl für Bildung für nachhaltige Entwicklung und Erd-Charta International organisiert. Es richtet sich an Lehrer*innen, Pädagog*innen und Akademiker*innen in verschiedenen Bereichen und Bildungsstufen.

2019 hat Dagmar Feldmann, Erd-Charta-Botschafterin und Pädagogische Mitarbeiterin beim christlichen Bildungswerk Die HEGGE, am Kurs teilgenommen. Ihren Bericht finden Sie weiter unten.

Für mehr Informationen klicken Sie hier.

Kurslaufzeit: 15. Januar bis 24. Juni 2020

Anmeldeschluss für den Frühbucherrabatt: 2. Dezember 2019

Hier geht es zur Anmeldung 

Um Informationen zu verfügbaren Zahlungsplänen zu erhalten, schreiben Sie an: apply@earthcharter.org

 

 
Erfahrungsbericht von Dagmar Feldmann

Onlinefortbildung Education for Sustainable Development (Bildung für Nachhaltige Entwicklung)

Über die Rundmail für die EC-Botschafterinnen erfuhr ich im Herbst 2018 von einer Onlinefortbildung: Certificate on Education for Sustainable Development. Das Ganze sollte vom 16.1. -19.6.2019 dauern, also fünf Monate lang. Angeboten wurde die Fortbildung vom Earth Charter Center for Education for Sustainable Development und der University for Peace in San José, Costa Rica.
Ich war skeptisch, ob ich genügend Zeit für die Fortbildung hätte und ob meine Englischkenntnisse ausreichend sind. Sehr freundlich ging die Ansprechpartnerin in Costa Rica auf meine Zweifel ein und ermunterte mich, teilzunehmen. Es würde ungefähr vier Stunden pro Woche in Anspruch nehmen. Um es gleich vorweg zu sagen: Man braucht mehr Zeit, wenn man alles an Stoff mitnehmen und überdenken will! Vor allen Dingen, wenn man Vokabeln nachschlagen muss und sich in einige Fragestellungen ganz neu hineindenken will.
Am 16. Januar begann es dann mit einem Webinar: Über 20 Leute aus verschiedenen Ländern trafen sich per Videoschaltung und konnten miteinander Ideen austauschen! Auch wenn ich erst nach der Konferenz herausgefunden habe, wie ich meine Kamera und mein Mikrofon in Gang bekomme, so war es imposant, Menschen aus so unterschiedlichen Ländern wie Kenia, Japan, Russland, Australien, England etc. zu sehen und zu hören. Schriftlich konnte man Eingaben machen und bekam auch sehr schnell Antworten. Bei den vier folgenden Webinaren funktionierte bei mir die Technik ausgezeichnet und ich wurde auch immer mutiger, mich an den Diskussionen zu beteiligen. Dazwischen erhielten wir wöchentlich jede Menge Informationen, Lesestoff oder Hinweise auf Filme oder Musik und Aufgaben dazu. Die Dozenten kamen aus unterschiedlichen Ländern und hatten jeweils verschiedene Schwerpunkte und Methoden.
Das Ziel der Fortbildung wurde so beschrieben: Stärken des Wissens, der Fähigkeiten und Kenntnisse von Erziehenden, um Bildung für nachhaltige Entwicklung und Erziehung zum Weltbürgertum in ihre Arbeit einzubringen. Es gibt Raum für Dialog und professionelle Auffrischung von pädagogischen Prozessen über transformatives Lernen, die den neuen erzieherischen Aufgaben in diesem Bereich entsprechen. Das Programm bietet einen besonderen Raum, um in die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklungen (SDG) zu sehen.

Die Themen der Kursmonate waren folgende:
1. Eine planetarische Perspektive: Zu einer Kultur des Friedens, der Nachhaltigkeit und des guten Seins (Dr. Rosalyn McKeown und Dr. Lorna Down)
2. Werte und Prinzipien für Nachhaltigkeit: Die Erd-Charta als ein ethischer Rahmen und ein Ruf zum Handeln (Mirian Vilela und Alicia Jimenez)
3. Transformatives Lernen, Weltsichten, Nachhaltigkeit: Experimentelle Bildung und die Erd-Charta (Dr. Mark Hathaway)
4. Transformatives Lernen und BNE: Eine ganzheitliche Pädagogik, die in den Neurowissenschaften gründet (Dr. Sam Crowell)
Am Ende des Kurses musste jede*r Teilnehmer*in ein Abschlussprojekt gestalten und darüber berichten. Ich habe dazu ein Wochenende mit Geflüchteten und Deutschen auf der Hegge durchgeführt, das den Titel trug „Gemeinsam unser Zusammenleben gestalten“. Darin konnte ich Inhalte und Methoden der Erd-Charta einbringen. So haben wir u.a. ein Open Space durchgeführt und kleine kreative Aktionen zur Welt in 20 Jahren gemacht (Videos, Brief, Nachrichtensendung, mögliche Zukünfte mit Bauklötzen gestalten).
Last but not least: Was hat das Ganze gekostet? Zum Glück braucht man nicht nach Costa Rica oder sonst wohin zu reisen! Aber 1300 US-Dollar hat sicher niemand in der Portokasse. Ich war bereit, den Preis zu zahlen und ich finde, er ist gerechtfertigt für die Leistung, die man bekommt. Zum Glück hat mir mein Arbeitgeber, Das Christliche Bildungswerk Die Hegge die Hälfte der Kosten als Zuschuss gegeben.
Alles in allem kann ich sagen: Es hat sich gelohnt.
Wer genaueres wissen möchte, kann sich gerne bei mir melden:
feldmann.dagmar@t-online.de

 

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