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Platzverweis für Bienengifte

Umweltinstituts München sammelt 485.000 Unterschriften
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Platzverweis für Bienengifte

Umweltinstituts München sammelt 485.000 Unterschriften

Der massenhafte Einsatz von Pestiziden bedroht unsere Bienen und andere Insekten: Um durchschnittlich 76 Prozent ist der Insektenbestand seit 1989 in Deutschland zurückgegangen. Damit wird das Insektensterben auch eine Gefahr für uns Menschen. Schließlich hängen rund drei Viertel unserer Nutzpflanzen, wie etwa Erdbeeren, Zucchini und Sonnenblumen, von der Bestäubung durch Insekten ab.

Es ist also höchste Zeit, den Einsatz der Gifte zurückzudrängen. Und dazu öffnet sich gerade ein politisches Handlungsfenster. Denn in den kommenden Monaten wird auf EU-Ebene darüber entschieden, wie mit besonders gefährlichen Insektiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide umgegangen werden soll. Mit einer neuen Aktion fordern wir die Bundesregierung auf, den Bienengiften bei den Abstimmungen in Brüssel einen Platzverweis zu erteilen! 

Die Risiken, die von Neonicotinoiden ausgehen, hat inzwischen auch die EU-Kommission erkannt und die Anwendung weitereingeschränkt: Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin dürfen nur noch in Gewächshäusern eingesetzt werden. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Aktuell befinden sich in Deutschland 29 glyphosathaltige Pestizide im Wiederzulassungsverfahren. Das Umweltbundesamt könnte die Zustimmung verweigern und somit auf einen Schlag den größten Teil der Spritzmittel mit Glyphosat vom Markt nehmen.

Was trauen sich unsere PolitikerInnen?

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