Die Erd-Charta wird 20 Jahre

Wie wir das Jubiläumsjahr trotz Corona-Ausnahmesituation feiern
» mehr Info

Sprechen, spielen, schreiben: Wege der Klimakommunikation

initiativ 158 erschienen
» mehr Info

Freude - Feuer - Lebensfeier: Kunst- und Kulturfest zur Erd-Charta

Am 8. August 2020 in Düsseldorf
» mehr Info

Jetzt anmelden! Erd-Charta-Austausch 2.0

Virtueller Gesprächsabend am 26. August
» mehr Info

Spiel mit! "Stadt-Land-Gemüse" und "Erd-Charta-Spiel"

Spieleabende am 8. September und 2. Oktober 2020 in Wethen zum Hessischer Tag der Nachhaltigkeit
» mehr Info

Festlicher Erd-Charta-Flohmarkt

Am 13. September 2020 in der Vitopia-Gemenschaft Magdeburg
» mehr Info

» News-Archiv
» Veranstaltungen

 

 

Solidarität

in Zeiten des Corona-Virus

Gerne schließen wir uns dem Campact-Aufruf an:

In italienischen Krankenhäusern zeigen sich derzeit die grausamen Folgen des Coronavirus: Ärzt*innen und Pflegekräfte können nicht mehr allen Erkrankten helfen, sondern müssen abwägen, wer behandelt wird. Die Kapazitäten genügen nicht, um alte oder schwerkranke Menschen zu betreuen. Besonders lebensrettende Beatmungsgeräte fehlen. "Diese Personen haben statistisch gesehen keine Chancen, das kritische Stadium der Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits als tot angesehen", so drastisch beschreibt es ein italienischer Intensivmediziner.
Solche Situationen drohen auch in Deutschland - wenn wir nicht schnell handeln. Die letzten Tage und Stunden zeigen: Das Virus breitet sich in Deutschland ebenso rapide aus wie in Italien.[2] Doch wir haben noch die Chance, es zu verlangsamen. Im Vergleich zu Italien haben wir einen Vorteil von einigen Tagen oder Wochen. Den müssen wir jetzt nutzen: indem wir die Ausbreitung des Virus bremsen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. So haben auch alle Schwachen in unserer Gesellschaft - ältere, einsame, arme Menschen - eine Chance auf eine Behandlung, die Leben rettet.

Damit das gelingt, müssen Politik und Behörden handeln. Aber auch jede*r Einzelne ist gefragt. Denn wir alle können das Virus verbreiten, auch wenn wir selbst keine Symptome zeigen. Daher unsere dringende Bitte an Sie:

  1. Bitte bleiben Sie zu Hause, wann immer es Ihnen möglich ist. Vermeiden Sie Reisen, Termine und Treffen. Gehen Sie nicht in die Kneipe oder zum Sport und arbeiten Sie - wenn das bei Ihrer Arbeit möglich ist - von zu Hause. So schützen Sie sich selbst, aber vor allem helfen Sie, das Virus zu bremsen. Das rät das Robert-Koch-Institut[4], denn diese Schritte waren in anderen Ländern besonders wirkungsvoll.[5] Eine "soziale Distanzierung" ist weder Panik noch Egoismus - sie ist ein Akt der Solidarität mit denjenigen, die durch das Virus in Lebensgefahr geraten.
  2. Bitte unterstützen Sie durch das Virus besonders bedrohte Personen. Ältere oder bereits durch Krankheiten geschwächte Menschen müssen sich vor Ansteckung schützen.[6] Sie sind nun auf unsere Hilfe angewiesen. Fragen Sie Bekannte, Freund*innen und Nachbar*innen, die zu diesem Kreis gehören, ob Sie beim Einkauf oder anderen Besorgungen helfen können.
  3. Bitte teilen Sie diese Informationen. Je mehr Menschen sie erhalten, desto größer ist die Chance, den Kollaps unseres Gesundheitssystems zu verhindern. Die kommenden Tage entscheiden: Geht die Ansteckungsrate steil nach oben oder flacht die Kurve in Deutschland ab? Deswegen bitten wir Sie: Leiten Sie diese Mail jetzt an Ihre Bekannten weiter oder teilen Sie den Aufruf in den sozialen Medien.

Aufruf von Anja Becker

Liebe Freundinnen und Freunde,
... :-) noch gestern haben wir das "Space Maze Game" geprobt, ein partizipatives Theaterspiel für junge (und alle) Menschen, bei dem es um Verbindung geht, um ethische Entscheidungen, um das Spiel miteinander und für eine Weltgesellschaft, in der alle Menschen und Lebewesen gut leben können... Vergesst bei der jetzt nötigen Isolation nicht, dass wir alle einander brauchen - und was wirklich wichtig ist im Leben und auf /und für diese Welt.
Lebt und spielt, guckt aufeinander, findet Formen, wie wir in Verbindung bleiben und Solidarität stärken können - vielleicht erfinden wir künstlerische Formen, die auch bei Corona funktionieren?! ...Revival of Alphörner...!
und nicht vergessen: Lachen ist die beste Vitaminspritze für's Immunsystem,
Liebe Grüße,
Anja

Aufruf zur Unterstützung von Freiberufer*innen und Künstler*innen

Die Infektionen mit dem Corona-Virus steigen exponentiell und erfordern  zahlreiche Maßnahmen. Sie haben unmittelbare Auswirkungen, nicht nur auf betroffene Firmen sondern - sondern bei Absagen von Veranstaltungen - auch auf Freiberufler*innen, die mit Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Forden Sie daher von der Bundes- und den Landesregierungen, sich bei den angedachten Finanzhilfen und Unterstützungen nicht nur auf Unternehmen  zu konzentrieren, sondern auch die Freiberufler*innen zu berücksichtigen.

Zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2
Wir können nachvollziehen, dass sich Freiberufler*innen in ihrer finanziellen Existenz bedroht fühlen. Trotzdem teilen wir nicht alle Einschätzungen (auch zwischen den Zeilen) dieser Petition.

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise

Hilfspaktete für einzelne Gruppen werden immer Menschen, die Hilfe brauchen, nicht berücksichtigen. Dagegen würde ein Grundeinkommen helfen:

Zur Petition:
https://www.change.org/p/finanzminister-olaf-scholz-und-wirtschaftsminister-peter-altmaier-mit-dem-bedingungslosen-grundeinkommen-durch-die-coronakrise-coronavirusde-olafscholz-peteraltmaier?utm_content=cl_sharecopy_20820136_de-DE%3Av4&recruiter=97701315&recruited_by_id=a1977c30-7297-0130-e795-3c764e049b13&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=psf_combo_share_message&utm_term=psf_combo_share_initial

Kommentare

Keine Einträge

Keine Einträge im Gästebuch gefunden.

Kommentar abgeben

Ins Gästebuch eintragen

 

nach oben