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Wir gratulieren Nadia Murad zum Friedensnobelpreis

am 9. Dezember 2018 in Göttingen

Am 10. Dezember 2018 wird in Oslo der Friedensnobelpreis an die Yezidin Nadia Murad verliehen.

Der Friedensnobelpreis ist eine großartige Ermutigung nicht nur für Nadia Murad, sondern auch für den weltweiten Kampf gegen sexualisierte Gewalt. Vergewaltigung als Kriegswaffe - das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, auf das die internationale Staatengemeinschaft nicht mit Gleichgültigkeit reagieren darf! Doch noch immer sind mehr als 3.000 yezidische Frauen in der Gewalt des Islamischen Staates (IS). Sie wurden 2014 von den Islamisten verschleppt.

Nadia Murad ist als Überlebende des IS-Terrors selbst aktiv geworden, um ihre Peiniger zur Verantwortung zu ziehen. Das Schicksal von Nadia Murad steht stellvertretend für das aller Opfer sexualisierter Gewalt.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) will ihrer Forderung nach verstärkter Hilfe und Unterstützung für die Yeziden im Irak und anderen Staaten des Nahen Ostens Nachdruck verleihen.Seit Jahren setzt sich die GfbV dafür ein, dass traumatisierte vergewaltigte Yezidinnen in Deutschland aufgenommen werden. Mehrere deutsche Bundesländer entwickelten Unterstützungs-Programme für sie. Wir engagieren uns auch dafür, dass Überlebende im Irak besser betreut werden.

Kommen Sie zur Solidaritätsaktion!

Termin: 9. Dezember 2018 von 14:30 - 16:00 Uhr
Ort: Göttingen, Kornmarkt

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