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Erd-Charta Spiel jetzt mit deutscher Übersetzung und ausleihbar
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Bremer Friedenspreis geht an Erd-Charta Kommissionärin Pauline Tangiora

am 17. und 18. November in Bremen
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Auf der Suche nach der Tiefe und Weite der großen Transformation

Jahreswendetreffen vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 auf Burg Bodenstein
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Online-Zertifikat zu Bildung für nachhaltige Entwicklung

Erd-Charta-International bietet ein fünfmonatiges Webinar-Programm an
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Transformation der Welt bis 2030 - mit der globalen Erd-Charta Ethik als Basis

vom 10. - 11. Februar 2018 in Zierenberg bei Kassel
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Werden Sie Erd-Charta-BotschafterIn!

Auf zur Erd-Charta MultiplikatorInnen Ausbildung im Frühjahr 2018
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Erd-Charta Blog

Klima schützen - Kohle stoppen

Demonstration zur Weltklimakonferenz am 4.11.2017 in Bonn
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Lebendigkeit

Eine philosophisch-politische Annäherung im Haus am Schühberg bei Hamburg am 4. November 2017
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Afghanistan ist nicht sicher

Protest-Aktion von PRO ASYL
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Menschen-Airbus gegen AKW

am 21. Oktober 2017 in Grohnde
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Ökumenischer Ratschlag

8. Oktober 2017 in Mannheim
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Die Erd-Charta-BotschafterInnen stellen sich vor

Mich interessiert vor allem die praktisch-ästhethische Seite der Erd-Charta.

 

Catriona Blanke, Theaterpädagogin, Dragondreaming-Trainerin und Liedermacherin, Mücke in Hessen

  

 Als sehr praxisorientierte Künstlerin und Theaterpädagogin finde ich es spannend, in Theaterworkshops und Seminaren mit der Erd-Charta zu arbeiten. Gemeinsam als  Gruppe auf die Suche zu gehen, was die theoretisch formulierten Inhalte der Erd-Charta mit unserem tiefsten Inneren zu tun haben, empfinde ich als sehr bereichernd und verbindend. Denn wenn diese Inhalte erst einmal  „ver-innerlicht“ und dann „ver-körpert“ werden, wird sehr schnell für alle deutlich sichtbar: Wir sind alle verbunden, haben die gleichen Grundbedürfnisse, eine Sehnsucht nach einem guten, liebevollen Leben und einem gesunden, respektvollen und nährenden Umfeld. Ganz im Sinne des canadischen Theatermachers David Diamond: „Es gibt nicht UNS und DIE ANDEREN. Es gibt nur UNS.“

Zur Website der Liedermacherin: CatBalou°
Zur Website der Dragon Dreaming Trainerin Catriona Blanke

Die Erd-Charta ist verlässlicher Wegweiser und Schlüsselbund in einem.

 

Doris Ellen Nitzgen, Biologin und Engslich-Dozentin aus Verl, Westfalen

Meine Eltern lehrten mich,, etwas nur dann zu verändern, wenn ich fähig bin, es dabei unversehrt oder, wenn das nicht möglich ist anschließend wieder in seinen unversehrten Zustand zurückzuführen – und – wenn auch das nicht geht, es NUR DANN zu zerstören oder zu töten, wenn es eine extreme Not, in der ich mich befinde, zum Guten wendet.
Seither fühle ich mich unwohl, ein Insekt zu erschlagen oder ein Samenkorn zu zertreten, weil ich meistens – fast immer – wenn ich ganz ehrlich bin, mich weder in einer extremen Notlage befinde, wenn ich das tue, noch etwas wirklich Gutes darin erkennen kann.
Das Insekt unversehrt aus dem Haus zu geleiten, den Samen aufzuheben und einzupflanzen, macht da schon mehr Sinn („kostet“ aber Zeit und etwas Mühe), denn Insekt und Samen sind draußen in der Natur mit wichtigen Aufgaben betraut und unverzichtbare Glieder der planetaren Lebensgemeinschaft, die mich erhält.
Das Da-Sein dieses Insekts und dieses Samens in all ihrer Schönheit, Einmaligkeit und Komplexität zu erfassen, zu verstehen, die Freude darüber zu spüren, gar mit ihnen zu kommunizieren, birgt eine ganz andere Qualität in sich und „kostet“ noch mehr Zeit und Mühe.
Insekt und Samen nach dem Erschlagen bzw. Zertreten wieder in ihren ursprünglichen, unversehrten Zustand zu überführen, ihre Körper wieder zusammenzufügen, zu heilen und wieder zu beleben – unmöglich!
Leben ist – meines Wissens – das einzige Phänomen, das sich gegen die Entropie behaupten kann – auf diesem Planeten sogar besonders erfolgreich - bisher. Wenn wir Menschen uns weise verhalten, dürfen wir uns des Lebens sicherlich noch sehr, sehr lange erfreuen.
Die Erd-Charta ist verlässlicher Wegweiser und Schlüsselbund in einem. Mit ihr können wir Menschen uns auf diesem Planeten den Weg erschließen in eine – für alle – friedliche, lebenswerte, wunderschöne, gerechte Zukunft – voller Vielfalt, Schönheit und Lebendigkeit.
Einen anderen Weg als den „vom Wissen zum Tun“ zu gehen, um dies zu erreichen und zu verwirklichen, sehe ich nicht.

Die Erd-Charta ist ein Wegweiser, der mich zum aktiven Handeln bringt und mich motiviert, jeden Tag etwas zu tun.

Friederike Gezork, BA in vergleichender Kulturwissenschaft und MA in Friedens- und Konfliktforschung, Mediatorin und Konfliktberaterin & -coach 

„Durch Erzählungen von Freunden und einem Seminar bei Insa Lütge im Jahr 2009 bin ich zur Erd-Charta gekommen und habe gemeinsam mit anderen eine Erd-Charta Gruppe in Marburg gegründet. Wir möchten auf nachhaltigere Möglichkeiten des Lebensstils und Umgangs miteinander aufmerksam machen. Neben der Organisation von Kleidertausch-Festen haben wir ein Erd-Charta T-Shirt designt.
Indem die Erd-Charta alles miteinander verbindet, macht sie mir klar, dass ich mein ganzes Leben – und nicht nur Teilbereiche – bewusst gestalten will und dass das Eine auf das Andere Bezug nimmt. Die Erd-Charta ist ein Wegweiser, der mich zum aktiven Handeln bringt und mich motiviert, jeden Tag etwas zu tun. Schön wäre es, wenn immer mehr Menschen im Sinne der Erd-Charta leben und handeln und wir somit einer nachhaltigen und friedfertigen Welt näher kommen.“

Mich beeindruckt an der Erd-Charta, dass sie eine Ethik der Ganzheitlichkeit und Interdependenz ist.

Torben Flörkemeier, studiert Environmental Governance in Freiburg.

„Bei meinem Praktikum in der Geschäftsstelle der Ökumenischen Initiative Eine Welt (ÖIEW) war ich begeistert von der Arbeit der ÖIEW und besonders von der Erd-Charta. Mich beeindruckt an der Erd-Charta, dass sie eine Ethik der Ganzheitlichkeit und Interdependenz ist. Die Probleme, vor denen wir im 21. Jahrhundert stehen, sind nur zu lösen durch einen Ansatz, der Ökologie, Soziales, wirtschaftliche Gerechtigkeit, Partizipation und Friedensbestrebungen zusammen bringt. Dies tut die Erd-Charta – als ethisch-moralische Handlungsanleitung für jeden Einzelnen genauso wie für Staaten und Organisationen. Im ÖIEW-Vorstand bin ich Ansprechpartner für die jungen Erd-Charta-Interessierten. Ich hoffe, dass ich mit meiner Arbeit meinen Teil zur Verbreitung und Umsetzung der Erd-Charta leisten kann.“

Wichtig an der Erd-Charta ist mir, dass sie die  grundlegenden Pfeiler des täglichen Lebens beinhaltet:
Umweltschutz, soziales Miteinander und Friedensarbeit.

Christine Birmann, Sonderschullehrerin aus Ermetzhof bei Rothenburg o.T.

„Zur Erd-Charta bin ich über ein Seminar in Deinsdorf gekommen. Wichtig an der Erd-Charta ist mir, dass sie die grundlegenden Pfeiler des täglichen Lebens beinhaltet:
Umweltschutz, soziales Miteinander und Friedensarbeit. Es gefällt mir, dass sie als
miteinander vernetzt gesehen werden und in einem ganzheitlichen Ansatz zueinander stehen. Einbringen möchte ich die Erd-Charta in meiner schulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und in meiner sozialen und politischen Tätigkeit mit Freunden und Bekannten in Rothenburg.“

Zu den Aktivitäten siehe auch die Erd-Charta Gruppe Rothenburg

Die Erd-Charta ist eine unendlich reiche, weise und umfassende Vision, die so viel Wissen unglaublich schlicht und verständlich vereint und dabei wundervoll inspirierend und motivierend ist.

 Annika, begeistert von und mit Tanz, Theater, Improvisation, Essen und allem, was das Leben lebenswert macht, studiert Nachhaltigkeitswissenschaft in Lüneburg

Gefühlt sind alle Vorlesungen, Seminare, Artikel aus meinem Studium in diesem Text vereint.
Die Erd-Charta ist eine unendlich reiche, weise und umfassende Vision von einer lebenswerten Welt, die so viele Perspektiven, Theorien und grundlegende Werte so schlicht und verständlich vereint und dabei so viele Impulse für den eigenen Beitrag zur Verwirklichung dieser Vision gibt, dass ich einfach nur begeistert bin.

Die Erd-Charta fügt zur Praxis der zukunftsfähigen Lebensweisen die ethische Grundlage hinzu.

Paulander Hausmann, Gründungsmitglied der ÖIEW, Wethen

„Als Mitglied und Unterzeichner der ÖIEW habe ich über Frank Meyberg frühzeitig – etwa 2000 – von der Erd-Charta erfahren. Zunächst war die Erd-Charta für mich eher ein fremdes Element im Rahmen der ÖIEW. Erst nach und nach habe ich verstanden, dass die Erd-Charta eine passgerechte Ergänzung unseres bisherigen Engagements darstellt:
Sie fügt zur Praxis der zukunftsfähigen Lebensweisen die ethische Grundlage hinzu. Als sich dann noch herausstellte, dass es über die Erd-Charta gelingt, die 15-30jährigen zu
erreichen, bin ich ein überzeugter Befürworter der Erd-Charta geworden!“

Mir ist schon sehr früh bewusst geworden, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.

 

 

Rosanna Gernert, Schülerin der Oberstufe und Greenpeacerin, Wolfsburg

  

 

Darum versuche ich jeden Tag mit meinen Möglichkeiten etwas zu verändern, neige aber oft dazu vieles sehr negativ zu sehen und vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen zu verzweifeln. Aus diesem Grunde motiviert und inspiriert mich die Erdcharta mit ihrer ideellen und kraftvollen Zukunftsvision und das Erdcharta-Netzwerk hat mir gezeigt, dass ich mit meinen Hoffnungen nicht alleine bin, sondern dass viele Menschen ähnlich denken wie ich. Ich persönlich bin ein sehr naturverbundener Mensch und setze mich besonders für den Umweltschutz ein. Aber jeder kann sich mit seinen eigenen Themenschwerpunkten in der Erdcharta wiederfinden und sich auf seine Art und Weise einbringen. Das beeindruckt mich an der Erdcharta besonders, dass sie so allumfassend und verbindend ist. So werden schließlich viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, das Gesicht der Welt verändern. Um aber wirklich etwas bewirken zu können und unser System nachhaltig zu verändern brauchen wir einen tiefgreifenden Bewusstseinswandel. Deshalb ist für mich der Bildungsansatz der Erdcharta unglaublich wichtig. In diesem Sinne freue ich mich darauf als Erdcharta-Multiplikatorin die Botschaft der Erdcharta in die Welt hinauszutragen!

Ich sehe uns als Menschheit in einer spannungsgeladenen Übergangszeit, in der Schatten und Licht deutlich hervortreten. Diese Zeit muss bewusst gestaltet werden, damit es „unsere“ Zeit ist, wenn wir eine gesündere Balance auf einer reiferen Ebene des Zusammenlebens erfahren wollen.

 Marion Gernert, Psychotherapeutin (HPG) und Geistig Energetische Heilerin, Wolfsburg

  

Oftmals haben wir vergessen, dass wir selbst auch Schöpfer unserer Wirklichkeiten sind und etwas zu verantworten haben. Unser Wirken und dessen Auswirkungen drücken sich in kleinsten Einheiten wie dem eigenen Körper, den Familienstrukturen bis hin zu großen Systemen aus. Das Ganze wirkt ja wiederum systemisch auf uns und hat auch ein Eigenleben. Wer soll da den Überblick behalten, es ist komplex und ineinander verwoben.
Die Basis für einen Wertewandel liegt für mich in einer Erweiterung und Öffnung unseres Bewusstseins an vielen Stellen. Wir brauchen gemeinsame Werte und Visionen, für die es sich zu leben lohnt, Lust und Freude, Wissen, Mut und Bereitschaft, vor allem Vertrauen, Wahrhaftigkeit, Kraft und Liebe, die unser Handeln in Einheit sinnvoll leiten und Veränderungen erreichen können. Das kann niemand alleine schaffen, und im Kern geht es dabei um Beziehungen.
Meinen beiden Töchtern möchte ich die Hoffnung auf eine positive Zukunft hier auf der Erde weiter- geben können, was ich mir für mich selbst auch wünsche und worum ich oftmals bei den vielen „brenzligen“ Themen neu ringen muss.     
Mein schamanisches Erdenhüterherz sagt mir, dass es wichtig ist die Erde viel umfassender wahrzunehmen als bisher, nämlich als lebendiges beseeltes und atmendes Wesen. Es ist auch ein großer Gefallen, den wir uns selbst tun, denn unsere Herzen sind mit dem Herzen der Erde innig verbunden. Wir sind ein Teil von Ihr. Ich liebe die Erde und das Leben, das sie hervorbringt. Dafür möchte ich gehen, danke sagen und mich bekennen. Das ist auch Inhalt meiner schamanischen Heilrituale und deshalb bin ich Erdcharta – Botschafterin geworden. Und Ich freue mich über Menschen, die sich dafür zusammenschließen. Wie gesagt, alleine geht es nicht.

Die Erd-Charta ist für mich eine Möglichkeit Umwelt und Mensch, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und neu zu denken.

Sara Mierzwa, Berufsschullehrerin und Journalistin, Darmstadt

Während meines Studiums habe ich mich immer wieder gewundert, dass es neben den Menschenrechten keine Umwelt-/Naturrechte gibt. Die Erd Charta umfasst beide Bereiche und diesen ganzheitlichen Ansatz schätze ich sehr. Genauso besonders ist für mich die Tatsche, dass die Erd-Charta im Dialog von der Zivilgesellschaft entwickelt wurde: Ein Beweis das globale Konsensfindung möglich ist. Bei der Fortbildung zur Erd-Charta-Multiplikatorin habe ich sehr inspirierende Menschen kennen gelernt mit denen ich auch nach über vier Jahren noch in Kontakt bin und so hoffe ich, dass ich in meiner täglichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern und bei der Themenfindung für Artikel immer wieder die Erd-Charta mit einbringen kann.
www.sprach-musik-kunst.de

Als "alte Erdenhüter-Seele" fühle ich mich der Erd-Charta auf vielen Ebenen tief verbunden.

 

Marion Augustin, Berlin

  

Ich habe im Frühjahr 2014 an der Multiplikatoren-Ausbildung zur Erd-Charta Botschafterin teilgenommen. Erdheilung scheint mir das oberste Gebot ist in diesen Tagen und die Erd-Charta  für mich das sinnstiftenste und allumfassenste, was ich zu diesem Thema bisher kennen lernen durfte.

Die Erd-Charta ist das wunderbare Ergebnis eines über zehnjährigen Dialogprozesses von zigtausenden Menschen auf dem ganzen Planeten 

Moritz Schlick, Schauspieler, Hamburrg

  

Während meiner Ausbildung habe ich das Theater zum Leben kennen gelernt und bin über diese Theaterform auf die Erd-Charta aufmerksam geworden.
Schon lange beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, welchen Beitrag ich zu einem friedlichen und nachhaltigen Dasein des Menschen auf der Erde leisten kann. Die Verbindung der Methodiken von Theater zum Leben und der Erd-Charta ist für mich eine Antwort auf diese Frage. Es ist mir eine Herzensangelgenheit mit Hilfe dieser Theaterform einen Raum für ehrlichen Dialog zu schaffen. Dabei richte ich mich an alle Menschen, die Lust haben sich theatral mit den komplexen Konflikten unserer Zeit auseinanderzusetzen. Die Sprache des Theaters ist vielfältig. Sie bedarf all unserer Sinne und bietet die Möglichkeit alltägliche Situation auf ganz neue Art und Weise zu erfahren.
Die Erd-Charta ist das wunderbare Ergebnis eines über zehnjährigen Dialogprozesses von zigtausenden Menschen auf dem ganzen Planeten. Ich empfinde, dass jeder Mensch, der sich mit der Erd-Charta auseinandersetzt und ihre Inhalte vorlebt, einen großen Beitrag für eine bessere Welt leistet.

Die Erd-Charta ist eine Antwort auf die geistige Krise unserer Zeit.

 

Kirsten Räke, Märchenerzählerin, Gleichen

  

Ihre Auswirkungen können wir weltweit auf wirtschaftlichem, ökologischem und sozialem Gebiet beobachten. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander (siehe u.a. Oxfam-Studie 2016: Die reichsten 62 Menschen besitzen die Hälfte des Weltvermögens).
Die Lösung kann nur in einer demokratischen Erneuerung liegen, im Aufbau von transparenten Entscheidungsstrukturen, die es dem Einzelnen ermöglichen, sein Recht auf Beteiligung wahrzunehmen. Dies sollte beginnen bei den kleinsten Gemeinwesen und sich fortsetzen bis in die Gremien auf regionaler und nationaler Ebene. Dabei können die in der Erd-Charta formulierten ethischen Werte als Basis dienen und Orientierung bieten für das Tun jedes Menschen sowie für das Handeln von Interessengruppen.
Wie ein demokratischer Wandel zu einer selbstbestimmten gemeinwohlorientierten Gesellschaft vollzogen werden könnte, damit beschäftigt sich auch die „Charta für ein Europa der Menschen und Regionen“, eine Initiative, in der ich mitarbeite und deren Ziel eine lebendige Demokratie ist (siehe: www.demokratiekonferenz.org).
Ansonsten bin ich immer auf der Suche nach guten Märchen und spannenden Geschichten, die ich dann gerne weitererzähle: Kindern, aber auch Erwachsenen.  Das ist meine Art in die Ferne zu reisen und fremde Länder und Menschen kennenzulernen.

Durch die Erd-Charta können ethische Prinzipien und zukunftsweisende Visionen vermittelt werden, die für eine Transformation zur Nachhaltigkeit notwendig sind.

Stephanie Mittrach, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Leibniz Universität Hannover

Im Oktober 2016 habe ich an dem Erd-Charta Workshop „Erd-Charta in der Schule“ teilgenommen, welcher mich als angehende Lehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz Universität Hannover inspiriert hat, mich näher mit der Erd-Charta und den dahinterliegenden Grundprinzipien auseinanderzusetzen. Daher habe ich Anfang 2017 die Chance wahrgenommen, mich zur Erd-Charta-Botschafterin ausbilden zu lassen. Besonders vor dem Hintergrund einer Überschreitung der ökologischen Belastungsgrenzen der Erde, sozioökonomischer Disparitäten und einer wachsenden Unsicherheit in Bezug auf den Weltfrieden, ist es wichtig, ethische Prinzipien und zukunftsweisende Visionen als Orientierungsgrundlage zu haben und zu vermitteln. So kann die Transformation zur Nachhaltigkeit meiner Meinung nach gelingen. Daher möchte ich in Zukunft die Erd-Charta verstärkt in die Schulen tragen, indem ich sowohl mit angehenden Lehrkräften als auch gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern mit der Erd-Charta arbeiten werde.

Alles ist miteinander verbunden und voneinander abhängig in Raum und Zeit.

 

Monika Adam, Radebeul

  

Die belebte und die unbelebte Umwelt interagieren auf vielfältige und komplexe Art und Weise miteinander und haben im Laufe der Erdgeschichte unsere wunderbare Erde geschaffen. Wir Menschen sind Teil dieses erstaunlichen Lebensnetzes der Erde, dessen aber häufig nicht ausreichend bewusst. Denn wir haben mit unseren technischen Möglichkeiten, angetrieben durch eine anthropozentrische Maßlosigkeit, Umweltprobleme globalen Ausmaßes geschaffen, die weltweit Hand in Hand mit den gewaltigen sozialen Krisen unserer Zeit gehen.

Seit Mitte der 1980er Jahre bin ich in der Umweltbewegung aktiv und beschäftige mich als Ökologin mit Ökosystemen und der Wechselwirkung von Mensch und Natur. Es ist mir ein besonderes Anliegen meine Mitmenschen für diese Lebensnetze zu sensibilisieren und zu begeistern. Ich möchte mit meiner Natur- und Umweltschutzarbeit ein ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit fördern, das die Erd-Charta Prinzipen aufgreift.

Denn die Erd-Charta berücksichtigt mit ihrer ganzheitlichen Vision für eine nachhaltige Weltentwicklung in herausragender Weise die Wechselwirkung der Natur- und Sozialsysteme und formuliert ethisch fundierte Leitlinien, die von allen umgesetzt werden können.

Die Erd-Charta bietet für viele Leute eine Zukunftsperspektive. Das finde ich total wichtig, um gemeinsam einen neuen Umgang mit der Welt zu schaffen.

Mara, Lebenskünstlerin, Aktivistin und Kulturpädagogin aus den Niederlanden

„Wir leben in einer Welt, wo so viel Unrecht passiert, und es macht mir Sorgen, wenn wir einfach so weiter machen. Wir brauchen eine große Veränderung, um das heutige, kapitalistische System aufzubrechen und eine Alternative aufzubauen, die nachhaltig ist. Hierfür brauchen wir eine positive Vision. Die Erd-Charta bietet für viele Leute eine Zukunftsperspektive. Das finde ich total wichtig, um gemeinsam einen neuen Umgang mit der Welt zu schaffen. Es freut mich, in meinen Projekten, Workshops und Gesprächen Menschen zu ermutigen, die Welt in Bewegung zu setzen und Träume zu realisieren."

Als aktiver Naturschützer ist mein Erd-Charta Schwerpunkt das Thema: Ökologische Ganzheit. 

 

 

Jürgen Bender, Bad Arolsen

  

Nach dem Motto: „Man kann nur lieben und schützen was man kennt“, bringe ich - in Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten - die heimische Natur allen Menschen nahe, die ich auf der Herz-Ebene erreichen und begeistern kann, und die bereit sind, eingefahrene Gewohnheiten zu überdenken. Das komplexe und sensible Netzwerk der Natur, in das auch der Mensch eingebunden ist, erschließt sich dem Betrachter oft nicht so ohne weiteres. Eingriffe in das natürliche Gefüge bleiben lange unbemerkt, doch sie ziehen weitreichende Folgen nach sich, für Flora und Fauna, für uns Menschen, für unser Leben, unsere Gesundheit und die Vitalkraft unserer Lebensmittel. Dort wo wir zulassen, dass wirtschaftliche Interessen, jeglicher Art, den Vorrang vor der Natur erhalten, berauben wir uns und künftigen Generationen der Lebensgrundlagen.
An ausgewählten NATURA 2000 Beispielen vermittele ich die besondere Verantwortung die jeder einzelne für unserer Natur als der Basis unserer Existenz trägt. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit leicht verständlichen Informationen, mit  Musik und Bildern, die das Herz erfreuen, zeige ich in Veranstaltungen, was es durch Biodiversität, Artenerhalt und Ressourcenschutz zu bewahren gilt.

Die Erdcharta ist für mich deshalb so absolut wichtig, weil es ums Ganze geht!

 

Isabel Raschke,Marburg

  

Außerdem ist es großartig, dass alle Religionen und Lebensweisen als solche akzeptiert werden und alle zusammen in der Erdcharta integriert sind. Der faszinierende und langwierige Entstehungsprozess der Erdcharta zeigt diese Toleranz und Offenheit ganz deutlich. Als Multiplikatorin liegt es mir sehr am Herzen, die Erdcharta vielen Menschen näher zu bringen.  Sowohl den Kleinen als auch der älteren Generation. Schon die Ausbildung hat mir gezeigt, wie viel Energie in der Arbeit mit so vielen engagierten und tollen Menschen freigesetzt wird. Diese geballte Kraft möchte ich auch an anderen Stellen spüren.

Mich spricht insbesondere die Erdcharta-Aussage an: Achtung haben vor dem Leben und Sorge für die Gemeinschaft des Lebens tragen.

 Monika Adele Camara, Interkulturelle Tanz- und Yogapädagogin, Erzieherin, Kulturmanagerin; Afrikuco Institut Nürnberg

"Achtung haben vor der Erde und dem Leben in seiner ganzen Vielfalt" diese Verpflichtung entspricht meinem Bestreben in dem von mir entwickeltem
Konzept "AfroYoga - elementare Tanz- und Körperarbeit für das 21. Jahrhundert".
Die Synthese aus den befreienden, lebensbejahenden Strukturen des Afrikanischen Tanzes und den entspannenden, friedensstiftenden Methoden des
klassischen Yoga nach Swami Sivananda sind aus meiner knapp 40-jährigen Arbeit mit Kindern und Erwachsenene dieser einen Welt entstanden.
Besonders in der Arbeit mit MigrantInnen, Frauen und Menschen mit spezifischen Beschwerden in Deutschland, Frankreich und Westafrika ergänzt sich
diese Methode der non-verbalen Kommunikation mit den global verbindenden Thesen der Erd-Charta.
Persönlichen Webseite: www.monika-adele-camara.de
Webseite der Europäischen Akademie für Integrierte Tanz- und Yogapädagogik: www.afrikucoinstitut.org

Gute Ideen muss man weitersagen!

 

Doris Sinning,Taunus

  

 

Eine gute Freundin hat mir von der Erd-Charta erzählt.
Endlich eine globale völkerverbindende Initiative für eine friedvolle, lebenswerte Welt, in der alle Menschen beheimatet sein können!
Mit Freunden haben wir die Erd Charta Initiative im vorderen Taunus gegründet, Workshops organisiert, die Ideen in unsere Gemeinden getragen und ein Fest gefeiert. Von regionalen Projekten, z.B. solidarische Landwirtschaft nachhaltig Leben lernen wollen wir und nun in unserer Gemeinde interkulturell lernen, wenn wir versuchen, Flüchtlingen eine Heimat in unserem Wohnort anzubieten. Gerade jetzt heißt es, „eine Kultur der Toleranz, der Gewaltlosigkeit und des Friedens zu fördern“( s. Erd-Charta Grundsatz 16). Wir arbeiten dran, wollen einen Deutschkurs organisieren und ein Bürger-Kaffee der Begegnung einrichten.

Bernadette Hampel"Wir haben die Wahl: Entweder bilden wir eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen,
oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zugrunde zu richten."

In dem Sinne, lasst es uns gemeinsam anpacken und etwas verändern!

Bernadette Hampel, Afrikawissenschaftlerin - noch auf der Suche nach einem Ort zum Leben

Ich finde es toll, dass so viele Gruppen, Bewegungen und Einzelpersonen hinter der Erd-Charta stehen.

 

Dagmar Feldmann, pädagogische Mitarbeiterin im Bildungshaus Die Hegge, Warburg-Bonenburg

  

Von den Regierungen bin ich in weiten Teilen enttäuscht und glaube, dass die Zivilgesellschaft der Motor von Bewahrung und (!) Veränderung ist.  Wir brauchen beides: Manches sollte bewahrt werden, aber oft ist auch Veränderung nötig, damit wir weiter leben können. Meine Schwerpunkte: Ich arbeite in einem Bildungshaus (www.die-hegge.de) und ich werde dort versuchen, die EC bekannter zu machen und Inhalte umzusetzen. Wir möchten sogar EC-Bildungshaus werden!Außerdem arbeite ich (ehrenamtlich) für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Madagaskar, insbesondere in einem Projekt an der Ostküste, wo es um Aufforstung und Ernährungssicherung geht. Und schließlich betreibe ich mit meinem Mann einen Bauernhof. Es gibt viele Pauschalurteile und Unkenntnis zu moderner Landwirtschaft. Da möchte ich gerne in den Dialog mit den Menschen kommen, die Landwirtschaft hauptsächlich von außen kennen.Meine Botschaft: Jede/r kann sich einbringen und kleine Schritte tun. Gemeinsam wird es etwas Großes!

Mich begeistert, dass die Erd-Charta eine verbindende Idee hat, die viel Raum für Meinungen, Aktionen, Werte, Religionen und Lebensformen lässt.

Manuela Höfner, Steuerfachwirtin, Trainerin für Veränderungen, Berlin

„Schon lange suchte ich eine Organisation, in der sich viele Menschen mit ihren  Bedürfnissen wiederfinden und die Raum gibt für Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Als ich
letzten Sommer einen Flyer der Erd-Charta las, fühlte ich mich sofort angesprochen und wollte die Menschen, die sich dort engagieren, näher kennen lernen. Silvester verbrachte ich dann mit der ÖIEW auf Burg Bodenstein. Danach stand mein Entschluss fest, mich mit der Erd-Charta vertraut zu machen. Für mich ist sie ein Beispiel dafür, dass es möglich ist, dass sich viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Kulturen auf einen gemeinsamen Nenner einigen: Wir wollen gemeinsam, friedlich, ökologisch, heute und in Zukunft, auf dieser einzigartigen schönen Erde leben. Mich begeistert, dass die Erd-Charta eine verbindende Idee hat, die viel Raum für Meinungen, Aktionen, Werte, Religionen und Lebensformen lässt. In Gesprächen höre ich oft das Argument, es lohne sich nicht, etwas zu tun. Die Erd-Charta ist für mich eine Antwort-Möglichkeit, dass es sich doch lohnt, in kleinen Alltagsschritten ein wenig zu verändern. Sie zeigt, dass es viele Menschen gibt, die sich in einem Netzwerk austauschen und stärken. Mein Wunsch wäre es, in Berlin mit
anderen gemeinsam darauf hinzuarbeiten.“

Die Erd-Charta bietet mir die räumliche und thematische Verbindung der Themen Umwelt, Gerechtigkeit, Achtung vor dem Leben und Spiritualität.

Ulrike Berghahn, Biologin und Dozentin, Hardegsen

„An der Erd-Charta fasziniert mich der Versuch, sich weltweit auf gemeinsame Werte zu einigen und sich dieser Werte gegenseitig zu versichern. So kann ich meine Verbindungen
in die Welt aufnehmen und kann versuchen, immer mehr von diesen Werten zu leben – im Vertrauen, dass mir von anderen auch solche Verbindungen zuwachsen. Diese Verbindung bietet mir die Erd-Charta nicht nur räumlich, sondern auch thematisch – über die Themen Umwelt, Gerechtigkeit, Achtung vor dem Leben und Spiritualität. Diese Möglichkeit der Beheimatung in der Welt würde ich gern Menschen anbieten, die sich in ihren Problemen und vielleicht auch ihrem Engagement allein (gelassen) fühlen.“

Für mich ist es wichtig die inspirierende Vision der ethischen Erd-Charta Prinzipien an die Menschen heranzutragen, um ihnen Mut und Hoffnung zu geben!

 

Doriid de Cruz, Bremen

  

 

Als Aufbruchfrau aus Bremen, bin ich mit der Initiative "Anders-besser-leben" e.V. schon viele Jahre geistig am Puls der Erd-Charta-Ethik beteiligt. Ich habe nach einem langen Berufsleben den Wunsch, die nachhaltige Lebensweise mit Aktionen und Vernetzung durch die Unterstützung der Transition- und vereinsfreien Aufbruchgruppen in die Köpfe und Herzen der nachfolgenden Generationen zu tragen und bin dabei in der Stadt Bremen aktiv. Die Erd-Charta Botschafterinausbildung hat mir genau die richtigen Impulse dazu gebracht.

Die Erd-Charta BotschafterInnen Ausbildung ist für mich ein sehr willkommener Inspiriationspool.

Fabiola Blum, Bildungsreferentin an der BDKJ Jugendbildungsstaette Am Rolleferberg, Aachen

  

„In unserer Bildungsstätte sind wir gerade dabei, zusätzlich zu unseren bestehenden Angeboten für Grundschulen auch Bildungsbausteine für Jugendliche zu entwickeln - dafür war die Erd-Charta BotschafterInnen Ausbildung ein sehr willkommener Inspiriationspool. Wir sind eine nachhaltige Jugendbildungsstätte und möchten dementsprechend auch breitangelegte Themen zu Umwelt, internationaler Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Spiritualität in der Bildung aufgreifen. Die Erd-Charta bietet dafür einen wunderbaren Rahmen, da sie all diese Themen in einen großen Zusammenhang stellt. Mir persönlich ist es wichtig, nicht nur meinen Lebensstil zu reflektieren, sondern darüber hinaus große Systeme wie Politik und Wirtschaft positiv zu verändern. Dazu sind umfassende Visionen wie die Erd-Charta sehr hilfreich! Besonderes Interesse habe ich an den Themen Nahrung und Ernährung, daher mache ich neben meinem Beruf im Moment ein Studium in Food and Nutrition Policy. “

„Wenn Du Menschen dazu bewegen möchtest, ein großes Schiff zu bauen, hilf dazu, das sie Sehnsucht nach der Weite des Ozeans entwickeln!“ 

Antoine de Saint-Exupéry

 

Uwe Haspel, Bautzen

 Ursprünglich Naturheilarzt stellte ich durch eines grundlegend existenzverändernden Ereignisses 2002 mein Leben drastisch um. Seither lebe ich in Gemeinschaft , bin bei der „Bewegung für ganzheitlich nachhaltiges Leben“ („Schenkerbewegung“), Attac, der Sozialforumsbewegung, dem „Bautzner Frieden“, Friedensratschlag, Artabana und spirituellen Gruppen aktiv. Mein Hauptanliegen ist die Förderung von Menschen bezüglich ihres sozialen und spirituellen Bewußtseins, einschließlich der Verbundenheit mit der Natur.
Auf diesem Weg lernte ich 2015 auf dem Marburger Bildungsfest die Erdcharta kennen und war umgehend voll von dem Ansatz begeistert, Menschen zur Solidarisierung mit ethischen Werten einzuladen, die für die gesamte Menschheit Orientierung sein können. Die große Kraft der Erdcharta sehe ich im Gesamtkonzept, der Betrachtungsweise der Erde und der Lebewesen als Einheit, und der Förderung der Bewußtwerdung von Selbstverantwortung und eigenen Möglichkeiten. Richtig interessant finde ich die dazugehörige Frage, wie dafür passende politische, ökonomische und soziale Strukturen auszusehen haben.

 

  

An der Erd-Charta finde ich faszinierend, dass sich Menschen über religiöse, kulturelle, ethnische und geografische Grenzen hinweg getroffen und ein gemeinsames Ziel definiert haben: das Leben auf der Erde nachhaltig lebenswerter gestalten.
Brigitte Rolfes, Studentin der M.A. – African Studies in Leipzig

„In allen Medien lese ich ständig neue Hiobsbotschaften: Klimawandel, Hungersnöte, Kriege, Krankheiten, Gewalt... Eine Katastrophe jagt die andere und es scheint, als würden die größten Krisen von den Menschen selbst ausgelöst werden. Oft habe ich als einzelner Mensch das Gefühl, keine Handlungsoption zu haben, die wirklich etwas verändert. Dann habe ich von der Erd-Charta gehört und war überrascht, dass die internationale, globale Gemeinschaft doch etwas gemeinsam auf die Beine stellen, sich sogar auf gemeinsame Werte und Prinzipien einigen kann. Und das schon im Jahr 2000! Aber wer weiß schon davon? Auch ich habe, obwohl ich in globalen Themen auf dem Laufenden bin, erst 2012 durch Zufall davon erfahren. Deshalb möchte ich die Erd-Charta und ihre Botschaft stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken und für die Erd-Charta werben.“

Die Erd- Charta ist für mich eine Zukunftsvision, in der sowohl meine Ideale als auch mein Engagement Platz finden.

Anja Dirkes, Theologin an der Kath. Hochschulgemeinde Paderborn, aus Scharmede-Salzkotten

„Seit meinem Freiwilligendienst in Kenia (2002/2003) bin ich entwicklungspolitisch,
weltkirchlich aktiv und engagiere mich an ganz unterschiedlichen Stellen wie dem Eine Welt Laden und der Friedensarbeit. Die Erd-Charta ist für mich eine Zukunftsvision, in der sowohl meine Ideale als auch mein Engagement Platz finden. Ich möchte die Erd-Charta in der Kath. Hochschulgemeinde einbringen. Darüber hinaus ist mir die Verbreitung der Erd-Charta wichtig, und ich würde gerne Bildungsprojekte und Workshops mit Kindern und Jugendlichen in meiner Umgebung starten. Ein weiterer Punkt wird die Erd-Charta-Vernetzung mit Gruppen sein, in denen ich aktiv bin, z.B. den Missionaren auf Zeit.“

Die Erd-Charta bietet für mich einen Rahmen für das, was mir wichtig ist und wofür ich mich einsetzen möchte.

Anna Horneber, Guggenhausen

„Vor einem Jahr habe ich an dem Erd-Charta-Seminar, das Insa Lütge vorbereitet hat, teilgenommen. Mit einigen Freundinnen haben wir anschließend die Erd-Charta-Gruppe in Marburg gegründet. Die Erd-Charta bietet für mich einen Rahmen für das, was mir wichtig ist und wofür ich mich einsetzen möchte. Sie führt die unterschiedlichen Bereiche zusammen, in denen ich mich engagiere. Unserer Erd-Charta-Gruppe eröffnet sie viele neue Möglichkeiten und Ideen.
Durch die Erd-Charta-Arbeit bin ich mit vielen lieben Menschen in Kontakt gekommen und vernetzt. Diese Gemeinschaft ermutigt mich und ermöglicht mir, mich auch weiter und auch in anderem und größerem Umfang einzusetzen. Durch den Austausch mit anderen Erd-Charta-Interessenten bekomme ich immer wieder neue Ideen und Anregungen, Engagement und auch Alltag neu zu gestalten. Deshalb wünsche ich mir, dass noch viele Menschen von der Erd-Charta erfahren und sie ihnen Anstoß und Möglichkeit sein kann, gemeinsam Wege einzuschlagen, die uns und unserer Erde gut tun.“

 

 

Öff Öff alias Jürgen Wagner

 

  

träumt seit seinem 13. Lebensjahr (1977) davon, dass eine möglichst un-ideologische, konsens-offene Bewegung entstehen möge, welche nach liebevoller Menschheits-Familie bzw. "Konsens-Gemeinschaften globalen Teilens" strebt, harmonisch integriert in die große Lebewesen-Familie bzw. den Welt-Organismus...
Gründete 1991 dafür die "Bewegung für ganzheitliche Nachhaltigkeit" bzw. "Schenker-Bewegung", lebt seitdem ohne Staat und Geld, und tauscht mit anderen nur noch Geschenke aus, in "globaler Liebe", d.h. gemeinsam planend, was fürs Ganze bzw. die Gesamt-Rechnung der Welt bestmöglich passt - ohne sich durch 'kleinere Splitter-Rechnungen' davon ablenken zu lassen...
Setzte sich für solche Werte-Orientierung in Friedens- und Anti-Atom-Bewegungen ein, dann auch in der "Agenda 21"-Bewegung, war dort enttäuscht, dass Werte- und Lebensstil-Wandel vernachlässigt und fast nur technische Lösungs-Wege thematisiert wurden, verfolgte dann die Entwicklung der Erd-Charta-Bewegung mit hoffendem Blick - und wurde 2016 vom "Verein zur Förderung des Schenkens VFS e.V." zusammen mit ein paar anderen Aktivisten in die Erd-Charta-Botschafter-Ausbildung geschickt...

Mir gefallen besonders die ganzheitliche Herangehensweise und der positive Ansatz der Erd-Charta, der nicht kritisiert und verurteilt, sondern den Blick auf eine andere, bessere Welt richtet.

Robert Beyer, Mathematik-Student, Paris

„Die Erd-Charta zeichnet für mich aus, dass sie einen Bewusstseinswandel anstoßen will, der uns hinterfragen lässt, was uns selbst und für die Welt wirklich wichtig ist. Statt mit oberflächlichen Lösungen die Probleme unserer Zeit aufzuschieben, kann mit anderen Augen nach neuen, mutigen, ganzheitlichen und nachhaltigen Wegen Ausschau gehalten werden. Mir gefallen besonders die ganzheitliche Herangehensweise und der positive Ansatz der Erd-Charta, der nicht kritisiert und verurteilt, sondern den Blick auf eine andere, bessere Welt richtet. Auch die weltweiten Vernetzungsmöglichkeiten sprechen mich sehr an.“

 

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