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Schüler des Gymnasium Marianum übergeben Ergebnisse an Bürgermeister Stickeln

Die Ergebnisse der Projektarbeit zum Insektensterben sollen so Eingang in die Planungen der Stadt finden

13 Schüler*innen der achten und neunten Jahrgangsstufe des Gymnasiums Marianum setzten sich während der Projektwoche vor den Sommerferien mit dem Thema Insektensterben auseinander und kartieren öffentliche Flächen, die insektenfreundlich umgestaltet werden können.

Am 15. November 2018 überreichen stellvertretend Elias Viefhues, Paul Justicz und Julius Hoffmann dem Warburger Bürgermeister Michel Stickeln die Projektergebnisse. Bei der feierlichen Übergabe vertritt Ulrike Berghahn die Erd-Charta-Koordinierungsstelle.

Zunächst gehen die Schüler auf die Ursachen des Insektensterbens ein. Dazu gehören Insektizide, der Verlust von blühenden Pflanzen und die nächtliche Beleuchtung. Sie betonen den politischen Handlungsbedarf und stellen die Empfehlungen aus ihrem Projekthandbuch vor. Das Anpflanzen von Blütenpflanzen, der Verzicht auf Pestizide und nächtliche Beleuchtung sowie der Konsum von Bio-Nahrungsmitteln sei auch in Warburg umsetzbar, so die Schüler*innen. Vor allem aber hoffen sie, dass die Stadt Warburg die von ihnen vorgeschlagenen Flächen insektenfreundlich umgestaltet.

Warburgs Bürgermeister stimmt den Schüler*innen in vielen Punkte zu und lädt die Schüler zur Bezirksausschusssitzung ein. Dort werden sie ihre Ergebnisse erneut vorstellen. „Natürlich sollen diese Überlegungen in die Tat umgesetzt werden“, so Stickeln. Was möglich ist, müsse allerdings im Einzelfall geprüft werden. Mit den von den Schüler*innen selbst hergestellten Samen“bomben“, will Bürgermeister Sticklen möglichst bald Nahrung für Insekten säen.

 

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